Dienst für das Allgemeinwohl

Am "Tag des Ehrenamts" verteilte Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger Ehrennadeln, Urkunden und kleine Präsente an Blutspender der Stadt. In Weikersheim spendeten in diesem Jahr 366 Personen Blut.

Die Bereitschaft, Blut zu spenden sei im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig und damit eine "Bürgerinitiative par excellence", sagte er weiter. Aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung und der stetigen Fortschritte in der Medizin werde der Bedarf an Spenderblut zwangsläufig weiter steigen. Vor diesem Hintergrund sei die vorbildliche, sicherlich nach wie vor über dem Durchschnitt liegende Spendenbereitschaft nicht hoch genug zu bewerten. Auch Professor Werner Romen, Vorsitzender des Bad Mergentheimer DRK-Kreisverbands, dankte den zu ehrenden Blutspendern und den im Kreisverband und den Ortsverbänden tätigen Mitarbeitern für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle ihrer Mitbürger und Nachbarn. Heutzutage werde kaum noch Vollblut übertragen, sondern der Empfänger erhalte nur die Blutkomponenten, die er wirklich benötige, stellte Romen fest. Hierzu werde das gespendete Blut in seine Bestandteile zerlegt. Nur so ließen sich die Spenden optimal und effektiv nutzen, würden unerwünschte Nebenwirkungen vermieden und keine Komponenten des Blutes verschwendet. Über das Blut kam Romen zur Bedeutung der Organspende. Wegen des steigenden Bedarfs ermunterte er alle Anwesenden, sich aufgrund der neuen gesetzlichen Lage für die Organspende zu entscheiden. An den drei Terminen in diesem Jahr spendeten in Weikersheim insgesamt 366 Personen Blut. Dieses Ergebnis liegt dem allgemeinen Trend folgend um rund zehn Prozent unter dem des Vorjahres. Besonders erfreulich aber war, so der Weikersheimer Bereitschaftsleiter Jan Breidenbach bei der Vorstellung der Zahlen, dass die Summe der Erstspender mit 33 deutlich über der des vergangenen Jahres lag.




Veröffentlicht am:
08:02:19 11.12.2012 von DRK Bad Mergentheim e.V

Letzte Aktualisierung
08:16:14 11.12.2012