Initiative gegen den plötzlichen Herztod

„Der Schock fürs Leben...“

Jährlich sterben in der Bundesrepublik Deutschland rund 130.000 Menschen. Dies entspricht der Einwohnerzahl einer Großstadt oder des gesamten Main-Tauber-Kreises. Das sind jeden Tag ca. 350 vermeidbare Tote, an jedem Ort auch in Betrieben, Behörden und Verwaltungen – vielleicht auch in Ihrer Behörde.
Alle fünf Minuten stirbt also ein Mensch, der gerettet werden könnte.

Das möchten wir ändern!                                                           

Wir sagen dem „plötzlichen Herztod“ den Kampf an.

Denn, die Lösung ist eigentlich ganz einfach:

Sofortiger Einsatz von Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) mit Frühdefibrillationsgeräten („Defis“) an Ort und Stelle. Die Geräte arbeiten automatisch, geben durch eindeutige akustische Angaben Anweisungen, was der Helfer zu tun hat. Das bedeutet, sie können gefahrlos von jedem eingewiesenen Laien bedient werden.
Die „Defis“ sollen und können den Notarzt nicht ersetzen, sondern die Zeit bis zum Eintreffen überbrücken. Nach einem plötzlichen Herzversagen sinkt die Überlebens-Chance pro Minute um 10%.
Nur sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen können den Tod des Patienten verhindern!
Die so genannte „Frühdefibrillation“ ist neben einer effektiven Herz-Lungen-Wiederbelebung“, einer der wirksamsten Methode gegen den plötzlichen Herztod.
Je früher die Defibrillation durchgeführt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient überlebt.
Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschance des Patienten (Entlassung aus dem Krankenhaus) um bis zu 60%. Wird hingegen erst nach 10 Minuten defibrilliert, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich 5 Prozent.

Diese Fakten Sprechen für sich!



Unser Ziel ist:

  • Überall wo Menschen mit Herzversagen zusammenbrechen können, muss ein ausgebildeter Laienhelfer die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes mit Herz-Lungen-Wiederbelebung überbrücken können.
  • Die sehr einfach zu bedienenden, „sprechenden“ AED-Frühdefibrillationsgeräte müssen dort zur Verfügung stehen, wo Sie gebraucht werden – also in den Betrieben, Behörden und Institutionen unseres Landkreises.

Wenn Sie interessiert sind oder Fragen dazu haben, rufen Sie uns bitte an: Tel. 07931/48290-0